"Ich, Heinrich von Isenburg erbaute eine Burg, die ich Gransioie (altfranzösisch für  "Grossfreuden") nannte", besagt eine Urkunde vom 6. Januar 1213. Hieraus entwickelte sich  später die heutige Bezeichnung "Grenzau". Vermutlich sicherte sie die "Rhynstrass", eine alte  Ost-West-Handelsstraße, an der Furt durch die "Brachysa" (Brexbach).  1346 eroberte der Trierer Erzbischof Balduin die Burg. Die Grafen von Isenburg-Grenzau  mussten die Lehnsherrschaft anerkennen. Bis ins 16. Jahrhundert bauten sie die Burg zu einem  herrschaftlichen Schloss mit vorgelagerter Geschützbastion aus.  Im Dreißigjährigen Krieg setzten französische Truppen das Schloss in Brand. Danach verfiel es  zur Ruine. Graf Ernst II., der letzte Nachkomme des Geschlechts Isenburg-Grenzau, starb 1664  kinderlos. Daher fiel das Lehen an Kurtrier zurück.  Nach Sicherungsarbeiten um 1900 kam die Ruine 1925 in Privatbesitz. Seit 1953 wurde sie  denkmalpflegerisch saniert und ausgebaut durch den Architekten Prof. Dipl. Ing. Hans Spiegel  und die Familiengesellschaft Burg Grenzau.  Fotos demnächst Seite in Arbeit News: Grenzauer Handwerkermarkt 2017